Der Mann an meiner Seite, der mich unterstützt und das alles erst möglich macht.

Über mich:

Wie das Leben so spielt.

Der Luftkurort Bodenmais im Bayerischen Wald, war lange meine Heimat, obwohl ich in Frankfurt geboren bin. Ich bin dort aufgewachesen. 1986 ging ich aus prsönlichen und beruflichen Gründen ins Rhein-Neckar-Gebiet. Ein Neuanfang, der es in sich hatte und doch war es die beste Entscheidung meines Lebens.

Das es dieses Angebot gibt, liegt im Grunde am Abzug der Amerikaner aus Heidelberg im Jahr 2013.  Nach 20jähriger Selbständigkeit als Anzeigenverkäuferin für eine Zeitung der amerikanischen Streitkräfte, setzte ich meine Tätigkeit noch als Halbtagsjob fort, bis ich Anfang 2019 in Altersrente ging. Marketing und Gestaltung von Anzeigen gehörten u.a. zu meinem Aufgabengebiet und spätestens da merkte ich, dass ich gerne mit Farben und Formen umging.

Geschickt und handwerklich begabt, war ich schon immer, allerdings hielt ich mich für total unkreativ.

Es wär einfach keine Zeit zum Basteln, Malen, Töpfern, Stricken, Nähen und dergleichen. Als allein erziehende Mutter, waren die Tage immer zu kurz. Ich erlaubte es mir irgendwie nicht. Erst alle Pflichten erledigen und ja nichts vernachlässigen. So ein Quatsch, aber wer aus meiner Generation kennt das nicht? Kreativ im Sinne von Hobby wurde ich tatsächlich erst, nachdem die Zeitung eingestellt wurde und da waren meine drei Töchter schon längst aus dem Haus. 

In all den Jahren hatte sich ein riesen Stapel von Zeitungen angehäuft, weil ich alle Ausgaben archiviert habe. Was tun damit? Erst entstanden riesige Skulpturen aus Hasendraht und Zeitungspapier. Dann entdeckte ich das flechten mit Zeitungen. Meine Lieben wurden zu Weihnachten mit Bäumenm Kugeln Sternen beschenkt, dann folgten Schalen und irgendwann stieß ich auf Papierperlen.


Erste mittelmäßige Ergebnisse von dünnen, eher stabähnlichen Perlen, brachten mich zur Verzweiflung. Dann probierte ich mehrere Streifen aneinander zu kleben, weil ich mir davon dickere Perlen erhoffte. Was für ein Aufwand! Mein Erfindergeist war geweckt! Ein Werkzeug könnte die Lösung sein.

Welch glückliche Fügung, dass mein Mann Werkzeugmacher ist. Er überraschte mich bald darauf mit dem ersten Roller. Das war 2012. 

Der erste Papierperlenroller war geboren und viele weitere hilfreiche Werkzeuge sollten folgen.

Seit dem sind wir ein Team und ergänzen uns prächtig. Was ich zunächst aus Neugier einfach mal ausprobierte, entwickelte sich zu einer kleinen Erfolgsgeschichte. Ganz besonders stolz bin ich auf den Gebrauchsmusterschutz, der die Einzigartigkeit und Besonderheit unserer Roller bescheinigt und gewährleistet.

 

Nachhaltigkeit ist mir wichtig! Die Werkzeuge bestehen aus Holz und Metall. Für Papierperlen können Zeitungen, Prospekt, Magazine, Kataloge, Kalender verwendet werden. Recycling und Upcycling von überflüssig gewordenen gedruckten Wörtern und Fotos. Das fand ich gut. 

Mir ist wichtig, dass man versteht und akzeptiert, dass man einer Papierperle nicht die Eigenschaften von Metall oder Glas abverlangen kann. Wobei ich immer wieder staune, wie schön manche Werke und Schmuckstücke noch nach Jahren sind. 

 

Ich vergesse die Zeit, wenn ich in meiner Werkstatt bin und mir schöne Dinge aus Papierperlen ausdenke. Für gut gelungene Schmuckstücke gibt es dann eine Videoanleitung für meine Kunden sowie Tipps und wenn möglich, die Produkte dazu.

Ich habe meine Erfüllung gefunden und das Lob meiner Kunden ist wie Schulterklopfen, das mich immer wieder auf's Neue bestätigt und motiviert. 

Wann legst Du los? Das Alter ist keine Entschuldigung, denn - lieber spät als nie! 

Ich freue mich, wenn ich Dein Leben auch

etwas bunter und kreativer machen kann.

Happy Rolling wünscht

Anita Köhler

Michael macht Roller

Kontakt

Paperbead Patty Inh. Anita Köhler

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