Der Mann an meiner Seite, der mich unterstützt und das alles erst möglich macht.
Michael macht Roller

Über mich:

Es kommt immer anders, als man denkt!

Das es diese Seite gibt, verdanke ich dem Abzug der Amerikaner aus Heidelberg im Jahr 2013.  Nach 20jähriger Selbständigkeit als Anzeigenverkäuferin für eine Zeitung der amerikanischen Streitkräfte, setzte ich meine Tätigkeit noch  als Halbtagsjob fort, bis ich nun Anfang 2019 in Altersrente ging. Zu meinen Aufgaben gehörte, Kunden zu beraten und ein maßgeschneidertes Angebot zu unterbreiten. In der Regel übersetzte ich gleich den Text und gestaltete die Anzeige. Schon da merkte ich, dass ich gerne mit Farben und Formen umging.

Auch mit Werkzeugen konnte ich schon immer geschickt umgehen. Dafür sorgte mein Vater, der  gar kein Problem hatte uns uns beiden Mädels in der Familie alles bezubringen, was sonst den männlichen Nachkommen vorbehalten war. Außerdem lernte ich von meiner Mutter, das man mit einer guten Vorratshaltung punkten kann und auch aus Resten was leckeres zaubern kann. Sie hatte einen unglaublichen Fundus an Nähzubehör, wie Knöpfen und Stoffresten und man brachte sie nicht so schnell in Verlegenheit. Wer kennt das nicht: Mama haste mal.... und Mama hatte.

Dieses praktische Wissen baute ich in mein Leben ein. Kreativ im Sinne von Hobby wurde ich tatsächlich erst, nachdem die Zeitung eingestellt wurde.

In über 20 Jahren hatte sich ein riesen Stapel von Zeitungen angehäuft, weil ich alle Ausgaben archiviert habe. Was tun damit? Erst entstanden riesige Skulpturen aus Hasendraht und Zeitungspapier. Dann entdeckte ich das flechten mit Zeitungen. Meine Lieben wurden mit geflochtenen Weihnachtsbäumen beschenkt, dann hingen Kugeln aus Zeitungspapier am Baum, es folgten Schalen und irgendwann stieß ich auf Papierperlen.


Erste mittelmäßige Ergebnisse von dünnen, eher stabähnlichen Perlen, brachten mich zur Verzweiflung. Dann probierte ich mehrere Streifen aneinander zu kleben, weil ich mir davon dickere Perlen erhoffte. Was für ein Aufwand! Mein Erfindergeist war geweckt! Ein Werkzeug könnte die Lösung sein.

Welch glückliche Fügung, dass mein Mann Werkzeugmacher ist. Er überraschte mich bald darauf mit dem ersten Roller. Das war 2012. 

Der erste Papierperlenroller war geboren und viele weitere hilfreiche Werkzeuge sollten folgen. Seit dem sind wir ein Team und ergänzen uns prächtig. Was ich zunächst aus Neugier einfach mal ausprobierte, entwickelte sich zu einer kleinen Erfolgsgeschichte. Ganz besonders stolz bin ich auf den Gebrauchsmusterschutz, der die Einzigartigkeit und Besonderheit unserer Roller bescheinigt und gewährleistet.

 

Nachhaltigkeit ist mir wichtig! Die Werkzeuge bestehen aus Holz und Metall. Für Papierperlen können Zeitungen, Prospekt, Magazine, Kataloge, Kalender verwendet werden. Das schont die Umwelt und um es mit dem neuen Wort zu beschreiben: das ist Upcycling!

Mir ist wichtig, dass man versteht und akzeptiert, dass man einer Papierperle nicht die Eigenschaften von Metall oder Glas abverlangen kann. Wobei ich immer wieder staune, wie schön manche Werke und Schmuckstücke noch nach Jahren sind. 

 

Ich vergesse die Zeit, wenn ich in meiner Werkstatt bin und mir schöne Dinge aus Papierperlen ausdenke. Für gut gelungene Schmuckstücke gibt es dann eine Videoanleitung für meine Kunden sowie Tipps und wenn möglich, die Produkte dazu.

Ich habe meine Erfüllung gefunden und das Lob meiner Kunden ist wie Schulterklopfen, das mich immer wieder auf's Neue bestätigt und motiviert. 

Wann legst Du los? Das Alter ist keine Entschuldigung, denn - lieber spät als nie! 

Ich freue mich, wenn ich Dein Leben auch

etwas bunter und kreativer machen kann.

Happy Rolling wünscht

Anita Köhler

Kontakt

Paperbead Patty Inh. Anita Köhler

info(at)paperbeadpatty.com

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